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R.E.S.E.T.- Wochenende in Bad Soden

Am 17. und 18. März 2018 finden in Bad Soden die Seminare R.E.S.E.T. 1 und R.E.S.E.T. 2 statt.
Wenn Sie nachts mit den Zähnen knirschen, die Zähne häufig zusammenbeißen oder Probleme haben den Mund zu öffnen, können Sie mir der R.E.S.E.T. Methode nach Philip Rafferty Ihr Kiefergelenk und Ihre Kiefermuskeln entspannen.
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Heilpraktiker
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Die Arbeit mit dem Zielsatz

Der Zielsatz ist der Schlüssel zu positiver Veränderung!
Sind Sie in Frieden mit den verschiedenen Bereichen Ihres Lebens wie Liebe, Beziehungen, Gesundheit, Geld oder Ihrem beruflichem Umfeld?
Die Arbeit mit dem Zielsatz beschleunigt den Weg zur positiven Veränderung und bringt ZuFriedenheit in diese Bereiche.

In verschiedenen kinesiologischen Systemen wird mit dem sogenannten „Zielsatz“ gearbeitet. Der Zielsatz bezieht sich auf das Anliegen, mit dem der Klient für eine kinesiologische Balance in meine Praxis kommt. Der Satz wird ausführlich erarbeitet und formuliert. Dieser Satz wird in die Zukunft projiziert, so als ob das Problem bereits gelöst und das Ziel erreicht ist. Der Satz ist positiv, enthält keine Bitten oder Vermutungen und muss unabhängig sein von anderen Menschen oder Umständen. Wenn ein Klient abnehmen und weniger essen möchte, ist der folgende Satz falsch: „Ich möchte keinen Heißhunger mehr auf Süßigkeiten haben.“ Ein besserer Satz ist: „Ich bin schlank und sehe entspannt an Süßigkeiten vorbei.“
Ein prägnanter persönlicher Zielsatz grenzt die Wahrnehmung des mit dem Anliegen genannten Problems auf das Wesentliche ein, bündelt die Energie, aktiviert relevante Gedanken und Emotionen und legt den Fokus auf eine mögliche Lösung.

Ob es für den Klienten und dessen Anliegen der passende Zielsatz ist, wird mit dem Muskeltest ausgetestet. Ein schwacher oder entriegelter Muskel beim Aussprechen des Zielsatzes zeigt, dass der Satz das System im Moment aus dem Gleichgewicht bringt. Es ist im Moment ein guter Satz für eine kinesiologische Balance. Sollte der Muskel beim Aussprechen stark oder verriegelt sein, wird der Zielsatz weiter umformuliert und verfeinert, bis sich ein schwacher bzw. entriegelter Muskel zeigt.

Häufig ist es für die Klienten schwierig einen positiven Zielsatz für ihr Anliegen zu formulieren. Im ersten Moment fallen nur vorsichtige, fragende oder negative Sätze ein wie: „Ich werde keine Süßigkeiten mehr essen.“ Im Gespräch ist es dann die Aufgabe des Kinesiologen mit dem Klienten zu erarbeiten, wie er sich seine positive Zukunft vorstellt und die passende Formulierung des Satzes zu finden.

In meiner Arbeit lasse ich die Klienten diesen Zielsatz vor Beginn der Balance auf ein leeres Blatt Papier aufschreiben. Besonders gerne arbeite ich mit Kindern ab dem ersten Schuljahr mit dem Zielsatz. Beim Aufschreiben des Satzes gebe ich ihnen die Zeit, die sie benötigen und lasse mögliche Rechtschreibfehler unkommentiert.

vor der Balance, Indikatormuskel schwach

vor der Balance, Indikatormuskel schwach

Nach der Balance und der Korrektur spricht der Klient den Zielsatz erneut aus. Mit dem Muskeltest teste ich erneut, wie das System nun auf den Zielsatz reagiert. In der Regel zeigt sich jetzt ein starker oder verriegelter Muskel, mit dem sich das positive Ergebnis im System verankert. Der Zielsatz wird nun erneut auf ein zweites leeres Blatt geschrieben. Gemeinsam mit dem Klienten schaue ich anschließend, ob sich die Schriftbilder der beiden inhaltlich identischen Sätze unterscheiden. In den meisten Fällen zeigt der Satz, der nach der Balance geschrieben wurde, ein flüssigeres und entspanntes Schriftbild. Besonders häufig und deutlich ist dieses Phänomen bei der Arbeit mit Kindern zu sehen.

Im Folgenden stelle ich zwei Fälle aus meiner Praxis vor, um zu zeigen, wie die Unterschiede im Schriftbild erkennbar sind.

Im ersten Fall habe ich mit einem 16-jährigen Mädchen gearbeitet. Sie kam wegen Rückenschmerzen und Verspannungen zu mir. Im Gespräch haben wir erarbeitet, dass es einen Zusammenhang zwischen den Schmerzen und einer Anspannung während des Warmlaufens bzw. des Einlaufens vor einem Wettkampf geben könnte. Der für das Anliegen passende Zielsatz wurde durch einen schwachen bzw. entriegelten Muskel bestätigt und anschließend aufgeschrieben. In der Korrektur haben wir eine Touch for Health Balance durchgeführt, reaktive Muskeln im Nacken- und Schulterbereich identifiziert und balanciert. Nach der Korrektur wurde der Zielsatz mit einem starken bzw. verriegelten Muskel in ihrem System verankert und erneut aufgeschrieben.

vor der Balance, Indikatormuskel schwach

vor der Balance, Indikatormuskel schwach

nach der Balance, Indikatormuskel stark

nach der Balance, Indikatormuskel stark

Im zweiten Fall kam ein 7-jähriges Mädchen zu mir. Im Vorfeld hatte mir die Mutter erzählt, ihre Tochter trenne sich morgens vor der Schule nur unter Tränen und mit Bauchschmerzen von ihr. Bei unserem ersten Termin erzählte mir meine Klientin sie würde in der Nacht schreckliche Träume haben und voller Angst davon aufwachen. Die Trennungsschwierigkeiten kamen nicht zur Sprache.

Wir haben für sie einen Zielsatz identifiziert, auf den sie mit einem schwachen Muskel reagiert hat. Vor der Balance hat sie den Satz aufgeschrieben. Sie hat sich die einzelnen Wörter laut vorgesagt und lange Zeit für das Aufschreiben gebraucht. Bei der anschließenden Edu-K Balance haben wir verschiedene Übungen aus dem Brain Gym Bewegungsprogramm als Korrektur durchgeführt. Im Anschluss an die Korrektur wurde der Zielsatz mit einem starken bzw. verriegelten Muskel in ihrem System verankert.

Für das erneute Aufschreiben des Zielsatzes auf ein neues Blatt Papier hat sie deutlich weniger Zeit gebraucht. Sie musste nicht mehr so lange überlegen, welche Buchstaben zu den vorgesagten Wörtern gehören. Der zweite Satz zeigt ein deutlich klareres Schriftbild.

vor der Balance, Indikatormuskel schwach

vor der Balance, Indikatormuskel schwach

nach der Balance, Indikatormuskel stark

nach der Balance, Indikatormuskel stark

Nach zwei weiteren Sitzungen mit Edu-K Balancen konnten wir die Behandlung abschließen. Die schrecklichen Träume hatten sich in schöne Träume verändert und die Ängste und Trennungsschwierigkeiten waren deutlich weniger geworden. Folgende Nachricht erhielt ich von der Mutter nach der dritten Sitzung:

„Ich finde sie hat einen riesigen Sprung gemacht! …..Ebenso fällt es auf, dass sie ihren Gefühlen freieren Lauf lässt, was ja nicht immer für alle angenehmer ist, aber so soll es ja sein, damit nimmt sie sich ihren Raum. … bin dann aber doch schon sehr zufrieden und dankbar, in welche Richtung es gelaufen ist – angefangen mit dem Wegnehmen ihrer Blockaden!!“

Die Arbeit mit dem Zielsatz hilft dem Klienten im Vorfeld der Balance sich auf sein Anliegen und auf seine Zielvorstellungen zu fokussieren. Nach der Korrektur wird mit einem starken bzw. verriegelten Muskel der Zielsatz im System verankert. Eine Veränderung des Schriftbildes bei dem Vergleich der beiden Zielsätze verdeutlicht dem Klienten die unmittelbare Wirkung der Balance.
In manchen Fällen wird der Zielsatz mit einer körperlichen Übung verknüpft und als Hausaufgabe aufgegeben, um das angestrebte Ziel nachhaltiger zu integrieren und zu festigen.

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